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Bildung und Beruf - Ansprechpartner


Bildung und Beruf

Bildung findet nicht nur im Schulsystem statt. Sie fängt im Elternhaus an, wird im institutionellen Rahmen in den Kindertagesstätten und später in der Schule bis zur Ausbildungs- oder Hochschulreife fortgesetzt und erfährt Ergänzungen durch außerschulische Bildungsangebote. Auch im Berufsleben – und immer häufiger auch danach – eignen sich die Menschen weitere Fähigkeiten an und füllen das Motto vom "Lebenslangen Lernen" mit den eigenen Lebensentwürfen. Für eine gelingende Integration ist es daher notwendig, den gesamten Bildungsprozess im Auge zu behalten und ihn als Bildungskette zu betrachten.

„Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung“. Ziele der Schule sind es, die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ihre Person zu entfalten, selbstständig Entscheidungen zu treffen, Verantwortung für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt zu übernehmen.  (Schulgesetz NRW §1)

Kommunales Integrationszentrum
Gemäß dem Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW besteht eine der Aufgaben der Kommunalen Integrationszentren darin, Unterstützungsangebote im Elementarbereich, in der Schule und beim Übergang von Schule in den Beruf in Zusammenarbeit mit den unteren Schulaufsichtsbehörden zu entwickeln, um die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Neben einer Qualifizierung der hauptamtlichen Kräfte in den Bildungseinrichtungen steht eine Zusammenarbeit mit zugewanderten Eltern im Fokus der Arbeit. (Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW

Information und Beratung
Das Schulangebot in Nordrhein-Westfalen ist breit gefächert. Es bietet allen Kindern und Jugendlichen entsprechend ihren Fähigkeiten und Neigungen sehr gute Bildungschancen.
Detailliertere Informationen geben Schulen, Schulämtern und Bezirksregierungen. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte können sich im Rhein-Sieg-Kreis auch an die Fachberatung Migration im Schulamt wenden.
Kontaktaufnahme über: schulaufsicht.migration@rhein-sieg-kreis.de
Ansprechpartnerinnen: Frau Zubaida Bittar, Frau Caterina Caperle, Frau Renate Klaus

Schulpflicht
In NRW besteht Schulpflicht. Das Schulgesetz schreibt vor, dass ein Kind in dem Jahr zur Schule gehen muss, in dem es bis zum 30. September sechs Jahre alt wird. Wer sein Kind nicht in die Schule schickt, kann gerichtlich bestraft werden. (Schulgesetz NRW §35)
Das neue Schuljahr beginnt immer im Sommer eines Jahres. Die Kinder und Jugendlichen besuchen mindestens zehn Jahre lang eine Schule. Zunächst gehen sie von der 1. bis zur 4. Klasse in die Grundschule. Dieser Abschnitt der Schulbildung wird Primarstufe genannt.
Anschließend besuchen sie die Klassen 5 bis 10 an einer weiterführenden Schule. Dieser Schulbildung wird Sekundarstufe 1 genannt (Schulgesetz NRW §12).
Bis zum Ende des Schuljahres, in dem sie das 18. Lebensjahr vollenden, oder dem erfolgreichen Abschluss eines vollzeitschulischen Bildungsganges müssen die Jugendlichen entweder eine berufsbildende Schule oder die gymnasiale Oberstufe besuchen. Dieser Abschnitt der Schulbildung wird Sekundarstufe 2 genannt.(Schulgesetz NRW §10)